Bestellen Sie möglichst alle für den Bau oder für geschlossene Abschnitte benötigten Verblender. Nachlieferungen verursachen höhere Kosten
und können, wenn nicht aus dem selben Brand geliefert werden kann, in Form und Farbe abweichen. Bedenken Sie, Verblender sind Baustoffe aus
natürlichen Rohstoffen.


Bevor das Verblendmauerwerk gefugt wird, ist zu prüfen, ob Verschmutzungen entfernt werden müssen. Sind diese Verunreinigungen leichter Art,
so schafft eine Entfernung mittels Wurzelbürste, Spatel oder Holzbrettchen Abhilfe. Sind größere Verschmutzungen vorhanden, so ist ein
Abwaschen der Fassade zu empfehlen, und zwar folgende Arbeitsgänge in aufgeführter Reihenfolge:
Vornässen der Fassade von unten nach oben bis zur Wassersättigung des Mauerwerks.
Reinigung der Fassade mit Wasser und Bürste, eventuell unter Zusatz von Detergentien und Enthärtern.
Bei hohem Verschmutzungsgrad ist die vorgereinigte Fassadenfläche mit Zitronensäure zu behandeln (mit Schrubber o. Ä., Arbeitsweise von unten
nach oben).
Unmittelbar nach dem Abwaschen bzw. Absäuern ist die Fassade mit fließendem, klaren Wasser, wiederum von unten nach oben, nachzuspülen.
Widrige Wetterverhältnisse sollten Anlass sein, die Verfugung aufzuschieben, denn sowohl Frost- und Schlagregengefahr als auch zu starke
Sonneneinstrahlung; sind für die Verfugung keine idealen Voraussetzungen.
Bevor gefugt wird, muss die Fassade ordentlich genässt werden.
Entscheidend für die Wetterdichtigkeit der Wand ist die Zusammensetzung des Fugmörtels, sowie die Art des Einbringens.
Mörtelzusammmensetzung: 1 Teil Zement, 4 Teile Sand (Körnung 0 - 2mm Durchmesser); er sollte gut plastisch und verformungswillig sein.
Zu empfehlen sind auch Fertigfugmörtel, die nach Verarbeitungshinweisen des Herstellers eingebracht werden sollten.
Der Fugmörtel wird in zwei Arbeitsgängen in die Fugen eingedrückt:
1. Arbeitsgang: erst Stoßfuge, dann Lagerfuge
2. Arbeitsgang: erst Lagerfuge, dann Stoßfuge
Beim 2. Arbeitsgang gut verdichten und glattbügeln.
Frische Fugen mit sauberem Wasser ausreichend nachnässen, damit das Aufsaugen von Wasser aus dem Mörtel durch das Porensystem der Verblender
verhindert wird.